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Psychosomatische Beschwerden
Chronische Bauch- und Kopfschmerzen

Immer wieder Husten, Schnupfen, Heiserkeit ....

  • Ist ihr Kind Infekten gegenüber leicht anfällig und leidet übermäßig lange daran?
  • Haben die ärztlichen Untersuchungen keine Hinweise für  eine organische  Ursache der häufigen Infekte ergeben?
  • Haben Sie den Eindruck, dass ihr Kind Veränderungen und Belastungen nicht gut vertragen kann?
  • Hat ihr Kind auch in anderen Bereichen Probleme (z.B. tagsüber Unruhezustände, Schlafprobleme)?
  • Sind Sie selbst mit ihren Kräften am Ende?
  • Sie wollen ihrem Kind helfen, dauerhaft gesund zu werden?
  • Sie sind daran interessiert, psychosomatische Krankheiten und Verhaltensprobleme  aus einer umfassenden Perspektive zu betrachten?
  • Sie sind bereit, aktive Mitarbeit in der Therapie zu leisten?

Dann sind Sie hier richtig!
Was tun, wenn Ihr Kind...

  • über eine längere Zeit immer wieder hustet oder verschnupft ist
  • eine Mittelohr-Entzündung nach der anderen bekommt
  • immer wieder Fieber bekommt, ohne organisch krank zu sein
  • oft unter „Erkältungen“ leidet
  • insgesamt eine hohe „Anfälligkeit“ gegenüber solchen Erkrankungen aufweist
  • die ärztlichen Untersuchungen keine Hinweise auf eine organische Grunderkrankung ergeben haben
  • das Kind auch in anderen Bereichen Auffälligkeiten aufweist (z.B. Schlafstörungen, allgemeine Unruhe, Quengeligkeit)

Wie kann man sich solche Störungen erklären?
Oft machen wir die schwache „Konstitution“ des Kindes bzw. organische Erkrankungen oder Umweltfaktoren wie z.B. jahreszeitlich bedingte Wellen von Grippe-Epidemien dafür verantwortlich.

Der Kontakt mit Viren und Bakterien kann, muss aber nicht zu einer Erkrankung führen. Ganz entscheidend ist die Reaktionsweise des Abwehrsystems auf diese Belastungen. Ein gesunder Mensch kann sicher mal eine Infektionserkrankung  bekommen, wobei wir als „gesund“ auch das „Durchmachen“ typischer Kinderkrankheiten wie Masern, Windpocken usw. verstehen, da hier auch die Abwehr trainiert wird. Doch warum erkrankt ein Mensch immer wieder und andere nur sehr selten? Anhand der beiden Faktoren Konstitution und Umwelt lässt sich diese Frage nicht hinreichend beantworten.

Unser Abwehrsystem reagiert eng verknüpft mit körperlichen und emotionalen Stressreaktionen. In Belastungssituationen werden unser Stress-System und unsere Abwehr aktiviert, so dass der Körper zunächst geschützt ist. In der nach Abklingen des akuten Stresses folgenden Schwächeperiode besteht allerdings eine höhere Wahrscheinlichkeit für Infektionen. Es ist ein bekanntes Phänomen, dass Menschen, die eine Zeit starker emotionaler Belastung durchlebt haben (z.B. eine Prüfung) oftmals anschließend erkranken. Bei Kindern, die unter chronischen Infekten leiden, wäre also - nach Abklärung möglicher körperlichen Ursachen -  die Frage nach den Stressbelastungen im Alltag zu stellen.

Die Therapie:
Kinder mit chronischen Infekten haben häufig auch in anderen Bereichen Probleme wie z.B. Ein- oder Durchschlafstörungen, Gereiztheit, Quengeligkeit, mangelnde Frustrationstoleranz sowie eine eingeschränkte Fähigkeit, mit Veränderungen umgehen zu können. Die Frage nach den Ursachen beinhaltet auch die Frage nach chronischen Stressbelastungen im Alltag des Kindes und der Familie und zwar in zweierlei Hinsicht:

  1. welche Belastungsfaktoren sind im Lebensraum des Kindes vorhanden? (Viele Veränderungen, Unruhe, Stress der Eltern, Rahmenbedingungen, schulische Anforderungen usw.)
  2. wie geht das Kind mit diesen Belastungen um? (manche Kinder schwanken zwischen Rückzug und Aggressionen, positiv wäre ein aktives „Herangehen“)

Der Umgang mit Stress spielt eine entscheidende Rolle bei häufigem Auftreten von Akut-Erkrankungen. Ein ungünstiger Umgang mit Stress zeigt sich nicht nur körperlich, sondern auch im Verhalten des Betreffenden. So ist in den letzten Jahren eine Zunahme von Auffälligkeiten und Symptomen wie Kopf- und Bauchschmerzen bei Kindern und Jugendlichen, die aufgrund von Schulstress entstehen, zu verzeichnen. Kann ein Mensch seinen Umgang mit Belastungen ändern und positive Bewältigungsstrategien aufbauen, wird er seltener erkranken.

Das dreiwöchige Behandlungsprogramm beinhaltet verschiedene Bausteine, die zum Teil generell, zum Teil krankheitsspezifisch eingesetzt werden:

Das Programm beinhaltet folgende Bausteine:

  • ärztliche und psychologische-therapeutische Einzel- und Gruppengespräche
  • ärztlich-pflegerische Betreuung
  • psychologische Unterstützung und Beratung der Bezugsperson
  • Klärung der Ursachen und Hintergründe der Problematik
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Stressbewältigungsfähigkeiten und der sozialen Kompetenz (Training in Alltagssituationen)
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikation Eltern - Kind (Interaktionstraining, Videoanalysen)
  • Bindungs- und Trennungstraining
  • Autogenes Training, Laufprogramm
  • altersentsprechende Ernährung
  • gezielte Interventionen in weiteren Problembereichen (z.B. Fähigkeit zur Entspannung, Spieltherapie)
  • Stress-Impfungstraining
  • Schlafverhaltenstraining
  • begleitende Seminare und Vorträge
  • u.a.

Die Therapie beinhaltet mehrere Schritte: Im Rahmen der Beobachtungs- und Eingewöhnungsphase erarbeiten wir mit Ihnen die Hintergründe der Problematik. Gleichzeitig werden die notwendigen medizinischen und pflegerischen Maßnahmen eingeleitet. Auf der Basis der Analyse der Stressbewältigungsstrategien des Kindes  werden Verhaltensveränderungen systematisch gemeinsam mit der Bezugsperson aufgebaut. Bei Problemen aufgrund von Schulstress werden neue Verhaltensweisen zusammen mit den Lehrern unserer Krankenhausschule in Echtsituationen erarbeitet.

Unser Ziel ist es, eine gute vegetative Stabilität bei dem Betreffenden herzustellen, so dass normale Alltagsveränderungen nicht mehr zu unangemessenen Stressreaktionen mit Folgeerkrankungen führen. Dieses Ziel sollte im Rahmen des Gesamtbehandlungszeitraum von ca. 1 - 1 ½  Jahre nach stationärem Aufenthalt erreicht werden.

Kosten:
Die Kosten für die Behandlung werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen.

Der Ablauf: 

  • Anmeldung / Vorgespräch (auch telefonisch)
  • Behandlungsdauer: in der Regel 3 Wochen
  • Mitaufnahme der Hauptbezugsperson
  • Unterbringung in einem Eltern-Kind-Zimmer
  • Alter: Säuglinge, Kleinkinder, Schulkinder, Jugendliche
  • Schulpflichtige Kinder : regelmäßiger Unterricht
  • regelmäßige Kontrolltermine

Zur Aufnahme erforderlich ist...

  • ein Vorgespräch mit dem therapeutischen Leiter (auch telefonisch)
  • eine stationäre Einweisung durch den  Kinder- oder Hausarzt
  • eine Anmeldung / Terminplanung

 

Dr. med. Kurt-André Lion
Dr. med. Kurt-André Lion
Gesamtleitung
Tel.: 0209 369-295
Dipl.-Psych. Dietmar Langer
Dipl.-Psych. Dietmar Langer
Tel.: 0209 369-227
Ausgezeichnet für KINDERKTQ-Zertifikat
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